Wissenswertes rund um den Kauf von Schwimmflügeln

Mutter und Kind mit Schwimmflügel geniessen unbeschwert das Plantschen im Meer.
Mutter und Kind mit Schwimmflügel geniessen das Plantschen im Meer.

Ob im Badesee, im Hallenbad oder im Meer – für viele kleine Kinder gibt es nicht Schöneres, als mit den Eltern im Wasser zu plantschen. Eine der beliebtesten Schwimmhilfen bei der Wassergewöhnung oder den ersten Schwimmversuchen sind Schwimmflügel. Über die Oberarme gezogen, sorgen diese für den notwendigen Auftrieb. Beim Kauf von Schwimmflügeln steht das Thema „Sicherheit” an erster Stelle. Gleichzeitig sollen sich die Kinder damit rundum wohlfühlen und sich ungehindert bewegen können. Da es die klassischen Schwimmhilfen in unterschiedlichen Ausführungen und verschiedenen Preisklassen gibt, sollten sich Eltern vor dem Kauf ausführlich informieren.

Beim Kauf von Schwimmflügeln steht das Thema „Sicherheit” an erster Stelle. Gleichzeitig sollen sich die Kinder damit rundum wohlfühlen und sich ungehindert bewegen können.

Verschiedene Arten von Schwimmflügeln

Die seit Generationen beliebten Schwimmflügel zum Aufblasen gibt es aus Kunststoff und Neopren.

  • Die Modelle aus Kunststoff überzeugen durch einen vergleichsweise günstigen Preis. Mit mehr oder weniger Luft gefüllt, lassen sie sich hervorragend an den Umfang der Oberarme anpassen.
  • Flügel aus Neopren sind etwas robuster und zeichnen sich durch einen höheren Tragekomfort aus. Zusätzlich besitzen sie einen Eigenauftrieb.

Damit sich die Schwimmhilfen auf der Haut angenehm anfühlen, sind einige Modelle an der Innenseite mit einem weichen, schnelltrocknenden Textilüberzug ausgestattet. Andere Produkte verfügen an dieser Stelle über eine Antirutschfolie.

Neben Schwimmflügeln zum Aufblasen gibt es Schwimmscheiben* aus Schaumstoff. Deren Manschetten passen sich für einen sicheren Halt flexibel an den Umfang der Oberarme ab. Sie bestehen in der Regel aus mehreren Scheiben: Abhängig vom Schwimmniveau lassen diese sich bei Bedarf teilweise entfernen.

Die Kraulquappen der Firma Cherek* eignen sich bereits für Babys ab sieben bis acht Monaten: Die runden Schwimmflügel besitzen einen innenliegenden Kern aus Schaumstoff. Eng am Körper anliegend, sorgen sie dafür, dass sich der Kopf besonders weit über der Wasseroberfläche liegt und besser vor Spritzwasser geschützt ist.

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Schwimmflügel gibt es in verschiedenen Farbe und kindgerechten Designs. Besonders weit verbreitet sind Modelle in knalligem Orange, das sich durch seine hervorragende Sichtbarkeit auszeichnet.

Sicherheitsmerkmale und Gütesiegel

Grundsätzlich sollten Schwimmflügel nach Klasse B zertifiziert sein. Dann gelten sie als Schwimmhilfen. Andernfalls fallen sie in die Kategorie „Wasserspielzeug”. Damit im Falle eines Loches nicht sofort der gesamte Auftrieb verlorengeht, sollten die Flügel zwei Luftkammern besitzen. Bei aufblasbaren Modellen sollten Eltern darauf achten, dass ein Sicherheitsventil vorhanden ist. Durch dieses kann die Luft bei geöffnetem Verschluss nur entweichen, wenn das Ventil gleichzeitig mit zwei Fingern zusammengedrückt wird. Um die Verletzungsgefahr und das Risiko für ein unbeabsichtigtes Öffnen der Abdeckung zu minimieren, sollte das Ventil versenkbar sein.

Wertvolle Orientierung bei Schwimmflügelkauf geben verschiedene Gütesiegel: Dass ein Produkt als „Schwimmhilfe” klassifiziert ist, zeigt die Norm EN 13138. Dass ein Modell Materialprüfungen und ähnliche Tests nach europäischen Vorgaben bestanden hat, bescheinigt das CE-Zeichen. Deutlich aussagekräftiger ist das GS-Siegel. Dieses von Prüfstellen wie TÜV und DEKRA vergebene Prüfzeichen zeigt an, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Sicherheit rundum gewährleistet ist und es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt.

Schadstofffreie Produkte für die Kindergesundheit bevorzugen

Kind geniesst den Pool mit Schwimmscheiben und Schwimmgurt
Kind geniesst den Pool mit Schwimmscheiben und Schwimmgurt.

Da Schwimmhilfen direkten Kontakt zur Haut haben, sollten sie frei von gesundheitsschädlichen Stoffen sein. Dabei dürfen Eltern gerne ihrer Nase vertrauen: Verströmt ein Produkt nach dem Auspacken einen unangenehmen Geruch, kann dies auf eine Schadstoffbelastung hindeuten. Insbesondere sollten Produkte für Kinder frei von Weichmachern und Phtalaten sein. In der Regel weisen die Hersteller direkt auf dem Produkt oder der Verpackung deutlich daraufhin, wenn sie bewusst auf gesundheitsschädliche Stoffe verzichten.

 

Da Schwimmhilfen direkten Kontakt zur Haut haben, sollten sie frei von gesundheitsschädlichen Stoffen sein.

Bekannte Hersteller

  • BEMA: Der Gründer der norddeutschen Traditionsmarke, Bernhard Markwitz, hat 1956 die ersten Schwimmflügel erfunden. Um zu belegen, dass alle Normen und gesetzlichen Vorgaben stets zuverlässig erfüllt werden, lässt BEMA seine Schwimmflügel regelmäßig vom TÜV Rheinland überprüfen.
  • BECO: Auch die Schwimmflügel des renommierten Herstellers von Bademode und Schwimmhilfen zählen zu den Klassikern.
  • Arena: Die 1973 gegründete Sportmarke ist im Schwimmsport zu Hause und stattete unter anderem bereits Franziska van Almsick aus.
  • Flipper: Dieser Hersteller hat als einer der wenigen Schwimmflügel für Kleinkinder ab bereits einem Jahr im Angebot.

Die richtige Größe wählen

Damit die Schwimmhilfen beim Spielen und Plantschen nicht verlorengehen können, sollten sie fest am Oberarm sitzen, ohne zu rutschen. Gleichzeitig sollte die Größe der Schwimmflügel so gewählt sein, dass die Bewegungsfreiheit des Kindes nicht eingeschränkt wird. Bei hochwertigen Produkten bieten die Alters- und Gewichtsempfehlungen der Hersteller zuverlässige Orientierung.

Bis zu welchem Alter sollten Kinder Schwimmflügel tragen?

Das „Einstiegsalter” liegt bei den meisten Herstellern bei einem Jahr. Viele Kinder tragen die Flügel bis zum Alter von etwa sechs Jahren. Es gibt aber auch Modelle für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nicht oder nur sehr unsicher schwimmen können. Diese greifen unter anderem zu den gelben Schwimmflügeln von BECO oder werden beim Hersteller Cherek fündig. Prinzipiell empfiehlt sich das Tragen von Schwimmflügeln, bis sich ein Kind sicher im Wasser bewegt und auch längere Strecken problemlos schwimmend zurücklegen kann. Für einen sanften Übergang können Eltern aufblasbare Schwimmflügel nach und nach weniger prall aufpusten. Bei Schwimmscheiben lassen sich mit zunehmendem Können einzelne Schaumstoffringe entfernen.

So tragen Kinder ihre Schwimmflügel lieber

Wenn möglich, sollten Eltern ihre Kinder bei der Auswahl der Schwimmflügel einbeziehen und sie die verschiedenen Modelle selbst ausprobieren lassen. Das Anziehen ausblasbarer Schwimmflügel geht leichter und schneller über die Bühne, wenn die Eltern die Flügel erst über den Arm streifen und dann die Luftkammern füllen.

Wenn möglich, sollten Eltern ihre Kinder bei der Auswahl der Schwimmflügel einbeziehen und sie die verschiedenen Modelle selbst ausprobieren lassen.

Schwimmflügel sind keine Garantie gegen Ertrinken!

Schwimmflügel helfen Kindern, den Kopf über Wasser zu halten, können aber keinen vollständigen Schutz gegen Ertrinken bieten. Daher sollten sie ausschließlich unter der Aufsicht von Eltern oder anderen erwachsenen Betreuungspersonen verwendet werden.

 

3 beliebte Schwimmflügel:

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